Der Olympische Wintersport

Olympisches Gold als großes Ziel für viele Sportler

Warum Gold bei Olympia selbst WM-Medaillen übertrifft

Die Geschichte der Olympischen Spiele geht bis in die griechische Antike zurück. Bedingt durch das griechische Klima waren es damals die sommerlichen Disziplinen, in welchen die stärksten Männer des Landes gegeneinander antraten. Mit der Wiedereinführung von Olympia im Jahr 1896 wurde eine Diskussion in Gang gesetzt, ob nicht auch die Sportarten des Winters olympisch werden sollten. Am Ende war sich das IOC einig und entschloss sich für separate Winter-Olympiaspiele, die zu Beginn noch im selben Jahr stattfanden wie die Wettbewerbe des Sommers. Heute wechseln sich Sommer- und Winterspiele alle zwei Jahre ab. Es ist vor allem die Tradition, die Olympia-Gold so wertvoll macht. Die Athleten können sich in der Tradition ewiger Helden sehen. Darum zählen Medaillen hier auch noch mehr als solche bei einer WM.

Wo für kurze Zeit alle Winter-Athleten zusammen sind

Ebenfalls ganz speziell an Olympia ist, dass sich die Athleten verschiedener Sportarten in echt begegnen. Die meisten davon kennen sich ansonsten nur von den TV-Geräten. Im Olympischen Dorf ist dann dafür gesorgt, dass der Kontakt auch wirklich zustande kommt. Eine kleine Randnotiz hierzu sorgt nicht nur in der Berichterstattung für ein kleines Schmunzeln: Schon seit geraumer Zeit werden bei Olympischen Winterspielen in großem Ausmaß Kondome an die Athleten verteilt – man scheint sich also gut zu verstehen.

Eine Stimmung, die es so nur einmal gibt

Auch die Zuschauer sind bei Olympia noch einmal euphorisierter als bei anderen Wettkämpfen. Von Anfang an werden Olympische Spiele regelrecht zelebriert. So gibt es beispielsweise das Olympische Feuer, das traditionell in Griechenland entzündet und anschließend im Rahmen eines Laufes bis an den Austragungsort gebracht wird.